Die Columbine ist die verführerische Geliebte des Harlekin im italienischen Theater („Commedia dell‘arte“) des 16. bis 18. Jahrhunderts. Als heimliche Heldin verkörpert sie dort Authentizität und Sinnlichkeit wie kaum eine andere Frauenfigur des traditionellen Theaters. Ihre Weiblichkeit betonend und mit ihren Reizen kokettierend zeigt sich die Maskenlose gleichwohl unverstellt und ehrlich, zielsicher und selbstbewusst – das Geheimnis ihrer Verführungskraft.
Columbine zollt dieser offenherzigen Frauenfigur Tribut, die Eigenschaften ihres Naturells olfaktorisch widerspiegelnd.










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